Narben Haartransplantation
Für dichten Haarwuchs auch auf Narbengewebe


Nach Operationen oder Verletzungen kann es insbesondere im Bereich von Bart oder Augenbrauen zu Narben kommen. Aber auch Haartransplantationen nach der Streifenmethode hinterlassen an der Entnahmestelle Narbengewebe. Die Folge: fehlender Haarwuchs. Wir im HAARZENTRUM AN DER OPER werden immer häufiger mit Patienten konfrontiert, die unter teilweise sehr großen, deutlich sichtbaren Narben leiden. Nur selten gelingt es, die kahlen Stellen mit vorhandenen Haaren zu kaschieren. Für Betroffene bedeutet dies daher ein enormer Leidensdruck. Das Selbstbewusstsein schwindet. Abhilfe verspricht die innovative DHI-Methode (kurz für Direct Hair Implantation), mit der Haarwurzeln erstmals auch auf Narbengewebe verpflanzt werden können.


Ablauf

Vor allem bei mittelgroßen bzw. große Narben ist im Vorfeld der Transplantation eine operative Narbenkorrektur unerlässlich. Diese wird mit speziellen Verschiebeplastiken und atraumatischen Nahttechniken ambulant durchgeführt und muss mindestens sechs Monate vor der Haartransplantation erfolgen. Erst dann können einzelne Haare auf die vorhandene Narbe verpflanzt werden. Hierfür werden die Grafts mit 0,7 Millimeter großen Mikrostanzen entnommen und anschließend ohne Schnitte sofort wieder an neuer Stelle in die Kopfhaut eingesetzt. Die Methode ist minimalinvasiv und garantiert ein besonders natürliches Ergebnis.

Vorbereitung

Für die Narbenkorrektur mit der DHI-Methode ist das Kürzen der Haare nicht notwendig. Um eventuellen Komplikationen während der Transplantation vorzubeugen, sollte ungefähr zehn Tage vor der Operation auf Medikamente mit Acetylsalicylsäure verzichtet werden. Zudem raten wir allen Patienten, die Anwendung minoxidilhaltiger Kopfhautlösungen für mindestens eine Woche zu unterbrechen.

Betäubung

Die Echthaartransplantation in Narbengewebe führen wir unter örtlicher Betäubung durch.

Nach der OP

Direkt nach dem Eingriff ist es ratsam, körperliche Anstrengungen weitestgehend einzuschränken. Zudem empfehlen wir immer, die behandelten Regionen mit einem hohen Lichtschutz vor möglichen Pigmentstörungen zu schützen. All dies begünstigt den Heilungsprozess, der im Bart- und Augenbrauenbereich nach etwa sechs Monaten, auf der Kopfhaut nach zwölf Monaten abgeschlossen ist.

Erste Haarwäsche

Nach vier Tagen kann die behandelte Region das erste Mal gewaschen werden. Ideal ist dabei das Verwenden eines milden Spezialshampoos bzw. Spezialreinigungsprodukts, das die Transplantationsstellen schützt und den vorhandenen Schorf nicht vorzeitig ablöst.

Nachsorge

Zur Nachsorge bieten wir regelmäßige Termine bei uns in der Praxis an. Nur so kann der Behandlungserfolg überprüft und genauestens beurteilt werden.

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