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Dr. med. Christian Merkel 11.12.2020

Auf Nimmerwiedersehen, Damenbart – das hilft gegen starken Haarwuchs im Gesicht

Härchen an Kinn, Oberlippe oder auf den Wangen können störend sein. Das Selbstbewusstsein einiger Frauen leidet unter dem Haarwuchs im Gesicht. Die moderne Dermatologie kann hier helfen.

Auf dem menschlichen Körper wachsen Haare. Von Beginn an. Schon im Mutterleib bekommen wir das sogenannte Lanugohaar. Es fällt aber vor oder kurz nach der Geburt wieder aus. So geht es munter weiter. Vellushaar und danach Flaumhaar wächst und fällt wieder aus. Schließlich folgt das Terminalhaar. Anders als die Haarformen davor, ist es pigmentiert und gut erkennbar.

Dieses Haar ist nicht bei allen Menschen gleich kräftig. In der Regel haben Männer einen stärkeren Haarwuchs als Frauen – auch wenn die Haare auf dem Kopf vielen Herren im Lauf ihres Lebens wieder ausfallen. Darüber, wer viel Körperbehaarung und wer wenig hat, entscheidet allerdings nicht nur das Geschlecht, sondern auch Genetik und Hormonhaushalt.

Körperbehaarung hat den Schutz der Haut zur Aufgabe. Heute ist dies allerdings nicht mehr so von Bedeutung wie bei unseren Vorfahren. Schutz vor Kälte und UV-Strahlung ist bei uns Menschen in der aktuellen Zeit durch Kleidung und Sonnencremes gewährleistet. Während eine möglichst volle Gesichtsbehaarung bei Männern voll im Trend liegt, ärgern sich Frauen über jedes Haar auf den Wangen, am Kinn und über der Oberlippe.

Die Haarfarbe entscheidet oft darüber, wie deutlich die Härchen zu sehen sind

Wie auch bei der restlichen Körperbehaarung und dem Haarwuchs auf dem Kopf wird die Gesichtsbehaarung durch Gene und Hormone bedingt. Wer generell helle Haare hat, kann sich diesbezüglich glücklich schätzen: Die Gesichtsbehaarung ist dann in den meisten Fällen kaum zu sehen.

Frauen mit dunklen Haaren haben allerdings oft das Problem, dass die dünnen Härchen im Gesicht sehr wohl zu sehen sind. Braune oder schwarze Haare in Kombination mit blasser Haut sind besonders deutlich sichtbar.

Welche Möglichkeiten gibt es, die ungeliebten Haare im Gesicht zu entfernen?

Gesichtsbehaarung lässt sich auf unterschiedliche Weise loswerden. Was ist besonders erfolgversprechend und was empfiehlt sich eher weniger?

  • Klassisch, der Rasierer: Zunächst müssen wir mit einem Gerücht aufräumen, das besagt, dass Haare nach dem Rasieren stärker nachwachsen. Dem ist nicht so. Jedoch wirken die Haare dicker, da ihnen die weiche Spitze fehlt und sie noch nicht vom Sonnenlicht verblichen sind. Bei einer Rasur kann es passieren, dass Haare schmerzhaft einwachsen, da sie die Haut nicht durchdringen können.
  • Leicht schmerzhaft, die Spirale: Haarentfernungssticks oder Spiralen werden über das Gesicht gerollt, wobei die Haare entfernt werden. Das ist durchaus mit Schmerzen verbunden, es dauert aber immerhin etwa eine Woche, bis die Haare wieder nachwachsen.
  • Gezielt, die Pinzette: Mit der Pinzette ist es möglich, Haare präzise einzeln zu entfernen und sich ganz bewusst bestimmten Gesichtspartien zu widmen, etwa nur die dunklen Haare über der Lippe zu entfernen, feine und weniger auffällige Härchen an den Wangen jedoch stehen zu lassen.
  • Kunstvoll, der Faden: Die Fadentechnik setzt Geschicklichkeit und einige Übung voraus. Der Faden wird um die Härchen gezwirbelt und diese dann herausgezogen. So ist auch eine großflächige Haarentfernung möglich.

All diese Methoden entfernen die Haare – allerdings nicht dauerhaft. Dafür ist die Expertise eines Facharztes von Nöten, so wie sie im HAARZENTRUM AN DER OPER zu finden ist. Eine beliebte Behandlung ist die permanente Haarentfernung durch einen Laser. Dabei werden Haarwurzeln durch einen Lichtstrahl und dessen Wärme zerstört.

Besonders effektiv ist eine Laserepilation bei dunklem Haar auf heller Haut, da dann die Aufnahme der Lichtenergie gewährleistet ist und die Haarwurzel dauerhaft zerstört werden kann.

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