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Dr. med. Christian Merkel 30.08.2019

Tipps gegen Haarbruch – So schonen Sie Ihre Haare im Alltag

Tipps gegen Haarbruch Haare im Alltag schonen

Viele Männer und Frauen kennen das Problem: Trotz intensiver Pflege und dem Verzicht auf das Färben der Haare bleibt der gesunde Glanz trotzdem aus. Die Haare sind brüchig, trocken oder stumpf. Zwar können auch Faktoren wie Erkrankungen, Hormonschwankungen oder Nährstoffmangel die Ursache sein – aber im Alltag strapazieren wir unsere Haare sehr häufig, und das vollkommen unbewusst.

Unsere Experten des HAARZENTRUMS AN DER OPER haben Tipps für Sie zusammengestellt, mit denen Sie strapaziertes Haar im Alltag vermeiden und ihm so mehr Erholung bieten.

Hitze und Haargummis – beides belastet das Haar

Dass übermäßiges Styling mit Föhn, Glätteisen oder Lockenstab dauerhaft Schäden an der Haarstruktur verursachen kann, ist allgemeinhin bekannt. Auch ein Hitzeschutz, der in das Haar einmassiert wird und vor jeder Hitzebehandlung ein Muss ist, verhindert nicht alle Schäden. Um seinem Haar also grundsätzlich etwas Gutes zu tun, sollte auf zu viel Hitze beim Stylen verzichten werden.

Das bedeutet, auch schon beim Föhnen die Kalteinstellung zu nutzen – oder im Idealfall die Haare an der Luft trocknen zu lassen. So haben diese die Chance, langsam zu trocknen und dabei eigenen Glanz zu entfalten.

Was allerdings viele Männer und Frauen nicht bedenken: Heißes Wasser schadet dem Haar ebenfalls. Beim Duschen sollten die Haare also nur mit lauwarmem Wasser ausgespült werden, sonst leidet der natürliche Schutzmantel und die Haare werden brüchig. Selbst heißer Wasserdampf zieht in die Haare ein und kann sie schädigen.

Vorsicht auch bei starker Sonneneinstrahlung: Hier kann nicht nur die Kopfhaut leiden, sondern auch die Haarstruktur. Am besten die Kopfhaut nur kurzweilig den UV-Strahlen aussetzen oder eine Kopfbedeckung tragen. Sonst trocknen die Haare durch die Sonne aus und werden schnell brüchig. Auch Öle, die in den Haarspitzen als Pflege für Glanz sorgen sollen, sind bei starker Sonneneinstrahlung mit Vorsicht zu genießen, da hier schnell der gegenteilige Effekt ausgelöst wird, indem die Haare stark erhitzt werden.

Abgesehen von der Hitze ist eines der alltäglichsten Gegenstände ein Gesundheitsrisiko für Haare: das Haargummi. Ob als strammes Haargummi oder sogar mit einem Metallverschluss – das einschneidende Band reibt und drückt die Haarstruktur auf. Wer fast täglich für mehrere Stunden einen Dutt oder Zopf trägt, läuft Gefahr, hier Trockenheit und Haarbruch hervorzurufen. Tabu ist das Binden von nassen Haaren mit einem handelsüblichen Haargummi, da sie in diesem Zustand noch empfindlicher sind als trocken.

Ungeeignete Utensilien und falsche Technik – das gilt es zu vermeiden

Mehrfach täglich bürsten oder kämmen wir unsere Haare – aber machen wir das so richtig? Entscheidend sind hier der Zustand der Haare, die Technik sowie die verwendete Bürste. Nass sollte man die Haare am besten überhaupt nicht kämmen, sondern erst (an-)trocknen lassen. Vorsichtiges Kämmen, das nicht zu sehr an kleinen Knoten oder Nestern zieht, sorgt ebenfalls dafür, dass die Haarstruktur nicht überdehnt und somit weniger schnell zerstört wird.

Bürsten oder Kämme, die nicht aus hartem Plastik mit scharfen Kanten bestehen, sind ebenfalls eine gute Wahl für Ihre Haare. Idealerweise nutzen Sie Bürsten mit Naturborsten. Diese verteilen das natürliche Fett der Kopfhaut bis in die Spitzen und versorgen Ihre Haare so mit Feuchtigkeit. Außerdem entwirren sie das Haar, ohne Schäden daran anzurichten.

Bürsten, Kämme, Glätteisen und Co. sollten darüber hinaus regelmäßig gereinigt werden. Staub, alte Haar- und Kopfschuppen und damit einhergehend auch Bakterien sammeln sich mit Vorliebe darauf. Diese Utensilien sollten also hin und wieder mit Seife ausgewaschen oder mit einem speziellen Reinigungstuch gesäubert werden. So verhindert man den Kontakt der Haare mit Rückständen und damit ihre starke Belastung.

Was kaum jemandem bewusst ist: nicht nur tagsüber und während unserer alltäglichen Rituale strapazieren wir unsere Haare immer wieder, sondern auch beim Schlafen.Wir ändern unsere Schlafposition um die 60 Mal pro Nacht – je weicher also das Kissen, desto weniger Reibung und Haarschädigung entstehen.

Spezielle Hilfe bei strapaziertem Haar, Haarschäden und Haarausfall erhalten Sie von unseren Experten. Lassen Sie sich zu Ihren Möglichkeiten für volles und gesundes Haar beraten – ob durch mehr Volumen oder mit den richtigen Nährstoffen von innen.

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