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Dr. med. Christian Merkel 02.12.2019

Wie kann man Haarspliss vorbeugen oder behandeln?

Haarspliss verhindern Tipps München

Wer sein Haar lang trägt, lernt früher oder später ein lästiges Übel kennen: Haarspliss!
Langes Haar ist anfälliger für die Bildung von Haarspliss – die Spitzen der Haare reiben sich auf und spalten sich. So wirkt das Haar schnell ungepflegt, trocken und die Spitzen dünn. Doch was kann man gegen die Bildung von Haarspliss tun? Unsere Experten des HAARZENTRUM AN DER OPER haben Ratschläge zur Vorbeugung von Spliss zusammengetragen.

Wie entsteht Haarspliss?

Spliss ist im Grunde genommen ein Zeichen für strapazierte und trockene Haarspitzen. Denn bei schulterlangem Haar sind die Spitzen ungefähr drei Jahre alt – in der Zeit haben die Haare einige Strapazen hinter sich gebracht. Nicht nur intensives Styling unter Einfluss von Hitze wie bei einem Glätteisen oder Föhn, sondern auch das Reiben der Haare an der Kleidung ziehen die Haarfasern in Mitleidenschaft. Ebenso UV-Strahlung oder das Bad im salzigen Meerwasser zählen zu haarschädigenden Faktoren. Nicht zuletzt ist auch die Kolorierung der Haarpracht ein Faktor, der Spliss fördert.

Da aber all diese Dinge zum Leben dazu gehören und sich manches auch nicht verhindert lässt, ist es umso wichtiger, mit der richtigen Pflege dem Haarspliss vorzubeugen.

Was hilft gegen Haarspliss?

Vorab ist eines wichtig: Besteht bereits Haarspliss, lässt sich dieser nicht mehr reparieren. Hier ist dann der Gang zum Frisör der letzte Schritt, um die ausgedünnten Spitzen schneiden zu lassen. Bei einem regelmäßigen Spitzenschneiden alle acht Wochen kann das Haar aber trotzdem lang gezüchtet und gleichzeitig dünnen, trockenen Spitzen vorgebeugt werden.

Darüber hinaus können eine ausgewogene Ernährung und die richtige Pflege von außen Haarspliss verhindern. Denn schönes, volles Haar wie auch eine gesunde Haut kommen in erster Linie von innen. Eine ausgewogene und vitamin- sowie nährstoffreiche Ernährung sorgt dafür, dass das Haarwachstum nicht beeinträchtigt wird und das Haar gesund bleibt. Andernfalls kann es durch einen Nährstoffmangel sogar zu Haarausfall kommen. Wer seinem Haar also Gutes tun möchte, sollte auf gesundes Essen setzen und Alkohol oder Nikotin am besten vermeiden.

Die richtige Pflege für Ihr Haar

Ist das Haar trotz der gesunden Ernährung in den Spitzen trocken, braucht es Pflege von außen. Hier gibt es spezielle Anti-Spliss-Shampoos, die die Haare bis in die Spitzen mit reichhaltigen Nährstoffen versorgen. Natur-Öle wie Kokosöl, Olivenöl oder das reichhaltige Arganöl können zusätzlich einmal wöchentlich in die Spitzen einmassiert werden. Das gibt den Haarspitzen das Extra an Feuchtigkeit und Pflege. Ebenso können Repair-Haarkuren mindestens einmal pro Woche den gewünschten Schub an Nährstoffen bringen.

Nicht zu vergessen ist ein Conditioner nach jeder Haarwäsche, der die Schuppenschicht der Haare schließt und sie widerstandsfähiger macht. So kann die Entstehung von Haarspliss vermieden werden.

Wer nicht nur unter dünnen Spitzen, sondern auch unter dünner werdendem Haar aufgrund von Haarausfall leidet, findet im HAARZENTRUM AN DER OPER individuelle Behandlungen. Unsere Fachärzte können mit Ihnen die Ursachen ergründen und verschiedene Behandlungsmöglichkeiten wie die PRP-Methode oder die Mesotherapie anwenden. Kommen Sie auf uns zu!

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Wie Sie Haarausfall vorbeugen oder wirksam behandeln